Merinowolle gegen Neurodermitis: Mythos oder Heilmittel?

Von Wundersocks • 20/08/2025

Wie superfine Merinowolle Hautirritationen lindern kann – laut Studie und Expert*innen

„Wolle? Die kratzt doch nur!“ – Ein weit verbreiteter Irrglaube, besonders unter Menschen mit Neurodermitis oder empfindlicher Haut. Moderne Forschung zeigt jedoch: Superfine Merinowolle kann nicht nur problemlos getragen werden – sie lindert nachweislich Hautirritationen und verbessert das Wohlbefinden.

Eine klinische Studie im Fachjournal Dermatitis (Fowler et al., 2019) untersuchte 50 Teilnehmer*innen mit milder bis moderater Neurodermitis. Über zwölf Wochen trugen sie entweder Kleidung aus superfiner Merinowolle (≤ 17,5 µm Faserdurchmesser) oder ihre gewohnten Baumwoll- bzw. Synthetiktextilien. Das Ergebnis: Weniger Ekzeme, weniger Juckreiz, sichtbar gesündere Haut und eine deutlich bessere Lebensqualität.

Neue Hoffnung für Menschen mit empfindlicher Haut

Die Verbesserung wurde anhand anerkannter dermatologischer Messwerte dokumentiert:

  • EASI (Eczema Area and Severity Index): signifikante Reduktion bei Merinowolle
  • DLQI (Dermatology Life Quality Index): spürbarer Anstieg des Wohlbefindens
  • sIGA (Static Investigator’s Global Assessment): Rückgang von „moderat“ zu „mild“ oder „klar“

Ein bemerkenswertes Ergebnis: Merinowolle schnitt besser ab als Baumwolle, die bisher oft als hautfreundlich galt. Negative Nebenwirkungen wie Reizungen oder Allergien traten nicht auf.

Warum juckt feine Merinowolle nicht?

Der Unterschied liegt in der Faserdicke: Herkömmliche Wolle hat meist über 30 µm Durchmesser – das kratzt. Superfine Merinowolle dagegen liegt unter 18 µm. Dadurch fühlt sie sich weich an und verursacht keine mechanische Hautreizung. Besonders Kinder, Senior*innen und Menschen mit chronischen Hautproblemen spüren diesen Unterschied deutlich.

Zudem bietet Merinowolle weitere Vorteile für sensible Haut:

  • Feuchtigkeitsregulierend: Nimmt bis zu 30 % des Eigengewichts an Wasserdampf auf – ohne sich feucht anzufühlen
  • Atmungsaktiv & temperaturausgleichend: Verhindert Hitzestau und Schwitzen, beides typische Trigger für Neurodermitis
  • Antibakteriell & geruchshemmend: Schützt gereizte oder offene Haut
  • Natürliches Keratin: Merinowolle besteht wie unsere Haut aus Keratin – das macht sie besonders verträglich

Was sagen andere Quellen?

Neben der wissenschaftlichen Literatur bestätigen auch zahlreiche Fachblogs und Markenberichte die hautberuhigende Wirkung von Merinowolle:

  • LOOW: Viele Neurodermitis-Betroffene berichten nach dem Umstieg auf Merino von seltenerem Cremen.
  • Hello Night Kids: Eltern schildern deutliche Hautverbesserungen bei Kindern mit Ekzemen durch Merino-Unterwäsche.
  • Woolmark Blog: Empfiehlt Merino für Allergiker*innen wegen der thermoregulierenden und juckreizreduzierenden Eigenschaften.
  • Dagsmejan: Nennt superfine Merino das „sanfteste Naturmaterial für sensible Haut“.
  • Medical Sheepskins: Zertifizierung als asthma- und allergikerfreundlich (Allergy Standards Limited, 2023).

Für wen ist Merinowolle besonders geeignet?

Merinowolle ist kein Allheilmittel – aber eine der besten Lösungen für sensible Hauttypen, darunter:

  • Menschen mit Neurodermitis, Psoriasis oder Ekzemen
  • Diabetiker*innen mit empfindlicher oder schlecht durchbluteter Haut
  • Kinder mit sensibler Babyhaut
  • Senior*innen mit Pergamenthaut oder Schwellungen
  • Alle, die synthetische Fasern nicht vertragen

Wundersocks ALP WIDE: Die Socke für sensible Haut

Unsere Wundersocks ALP WIDE vereint alle Vorteile superfiner Merinowolle – entwickelt speziell für sensible Füße:

  • 80 % feine Merinowolle (mulesingfrei)
  • Ohne Gummibund – kein Einschneiden, kein Druck
  • Hergestellt in Italien
  • OEKO-TEX® Standard 100 zertifiziert
  • Unisex – für Alltag, Beruf, Reisen und sensible Haut

Kund*innen berichten regelmäßig von weniger Juckreiz, weniger Druckstellen und spürbar mehr Komfort – selbst bei langen Tagen, geschwollenen Füßen oder chronischen Hautproblemen.

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Fazit: Vergiss, was du über Wolle gehört hast

Die Zeiten, in denen Wolle automatisch mit Kratzen verbunden war, sind vorbei. Superfine Merinowolle ist weich, funktional – und dermatologisch bestätigt hautberuhigend. Studien und Erfahrungsberichte belegen den Effekt, und mit Modellen wie ALP WIDE gibt es endlich eine Socke, die Hautfreundlichkeit und Funktion vereint.

Wenn du oder jemand in deinem Umfeld unter Neurodermitis oder empfindlicher Haut leidet, lohnt sich der Test – nicht als Ersatz für Medikamente, aber als spürbare Erleichterung im Alltag.


Häufige Fragen (FAQ) zu Merinowolle & empfindlicher Haut

Ist Merinowolle bei Neurodermitis geeignet?

Ja, superfine Merinowolle (typisch < 18 µm) wird in Studien mit einer Linderung von Juckreiz und Ekzem-Symptomen in Verbindung gebracht. Wichtig ist die feine Faserstärke, damit keine mechanische Reizung entsteht.

Kratzt Merinowolle auf empfindlicher Haut?

Herkömmliche, grobe Wolle kann kratzig sein. Superfine Merinowolle mit geringer Mikron-Zahl fühlt sich weich an und wird von vielen Menschen mit sensibler Haut als angenehm empfunden.

Welche Mikron-Zahl gilt als „superfine“ und hautfreundlich?

Als richtwert gelten < 18–18,5 µm. Je feiner die Faser, desto geringer die Wahrscheinlichkeit mechanischer Reizung auf der Haut.

Sind Baumwolle oder synthetische Stoffe besser für Neurodermitis als Merino?

Baumwolle ist verbreitet, aber superfine Merinowolle zeigt dank Feuchtigkeitsmanagement und Temperaturausgleich oft Vorteile. Entscheidend sind Tragegefühl, Schweißmanagement und individuelle Verträglichkeit.

Kann ich Merino-Socken auch im Sommer tragen?

Ja. Merinowolle ist atmungsaktiv und temperaturregulierend. Sie transportiert Feuchtigkeit, hilft Überhitzung zu vermeiden und bleibt länger geruchsfrei.

Sind Socken ohne Gummibund sinnvoll bei empfindlicher Haut oder Schwellungen?

Ja. Modelle ohne einschneidenden Bund reduzieren Druckstellen und sind daher für sensible Haut und Neigung zu Schwellungen eine gute Option.

Wie pflege ich Merino-Socken richtig?

Schonwaschgang bei niedrigen Temperaturen, Wollwaschmittel verwenden, auf Weichspüler verzichten und an der Luft trocknen. So bleibt die Faser weich und formstabil.

Gibt es Zertifizierungen für hautfreundliche Merino-Produkte?

Achte auf Standards wie OEKO-TEX® Standard 100. Sie bestätigen, dass das Produkt auf Schadstoffe geprüft wurde und für den Hautkontakt geeignet ist.

Welche Wundersocks eignen sich für sensible Haut?

Für empfindliche Füße werden Modelle mit hohem Merinoanteil und ohne Gummibund empfohlen, z. B. ALP WIDE. Sie verbinden weiche, feine Fasern mit druckfreiem Sitz.


Quellen & weiterführende Informationen

  • Fowler, J.F., Fowler, L.M., Lorenz, D. (2019): Effects of Merino Wool on Atopic Dermatitis Using Clinical, Quality of Life, and Physiological Outcome Measures, Dermatitis Vol. 30(3), 198–206.
    Originalstudie als Open Access PDF
  • Weitere Artikel: Woolmark Blog, LOOW, Dagsmejan, Hello Night Kids, Q for Quinn, Medical Sheepskins
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