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Barfußschuhe – sinnvoll oder unsinnig? 5 Studien und 5 Tipps

Barfußschuhe – sinnvoll oder unsinnig? 5 Studien und 5 Tipps

Das Thema Trend ist immer so eine Sache. Mal erscheint ein neues Produkt am Markt, das plötzlich alle haben wollen. Es wird ab Tag 1 in Massen eingekauft – und am Ende weiß keiner mehr so genau, warum eigentlich. Viel Lärm um nichts – das Produkt verschwindet genauso schnell wieder vom Markt, wie es aufgeflackert ist. Dabei stellt sich die Frage, wie sinnvoll ist der Trend Barfußschuhe überhaupt?

Barfußschuhe kaufen? Trend mit Nutzen oder doch nutzlos?

Barfußschuhe sind ein aktueller Trend. Deshalb stellen wir in diesem Beitrag die Fragen nach Ihrem persönlichen Nutzen von Barfußschuhen sowie nach dem Mehrwert des Barfußlaufens in Barfußschuhen. Um zu verlässlichen Antworten zu kommen, haben wir uns mit einigen Studienergebnissen und Meinungen von Sportmedizinern zum Thema beschäftigt. Und das sind die Ergebnisse:

Sportmediziner sagen „ja“ zu Barfußschuhen

Barfußschuhe sind anders. Vermeintlich gutes Schuhwerk galt über viele Jahre hinweg als förderlich für die Pronationskontrolle. Pronationskontrolle bedeutet, dass an der Innenseite der Schuhe ein stabilisierendes Element dafür sorgt, dass der Fußrand bei Aktivität nicht so stark nach innen einknickt. Auf diese Weise sollten Sehnen, Bänder und Gelenke geschont werden. Dennoch konnte niemals nachgewiesen werden, dass vom Gehen oder Laufen ausgelöste Beschwerden durch die Pronationskontrolle in Schuhen verringert werden. Aus sportmedizinischer Sicht ist vielmehr eine gegenteilige Entwicklung beobachtbar: Der perfekte Laufschuh ermöglicht eine Imitation des Barfußlaufens im Schuh – und genau das ist Sinn und Zweck der Barfußschuhe, unter anderem auch unserer Skinners Sockenschuhe.

Da wir jedoch quasi in festen Schuhen aufgewachsen sind, wären wir motorisch von einem plötzlichen Wechsel von Schuh zu barfuß überfordert. Das liegt daran, dass wir zuerst die Ferse aufsetzen, wenn wir in Schuhen gehen. Das entspricht nicht dem natürlichen Laufstil, da wir beim Barfußlaufen die Füße flacher aufsetzen. Deshalb brauchen wir die in Schuhen notwendige Fersendämpfung nicht, wenn wir barfuß unterwegs sind.

5 Studienergebnisse bestätigen den Nutzen von Barfußschuhen

Barfußschuhe werden viel diskutiert. Wir haben uns 5 Studien zum Thema genauer angesehen. Die Forschung führt uns zu den folgenden Ergebnissen:

Barfußschuhe fördern den natürlichen Laufstil

Die Sportmediziner geben zurecht zu bedenken, dass das Barfußlaufen erst wieder langsam erlernt werden muss, da sich unser Laufstil dadurch ändert. Als ideale Überbrückung zwischen dem Barfußlaufen und dem Laufen in Schuhen empfehlen Petersen, Zech & Hamacher (2020), das Tragen von Barfußschuhen. Einerseits gewöhnt sich der Fuß dadurch wieder an die ursprüngliche Gangart und andererseits profitiert unsere Gesundheit davon, weil das Nervensystem und die Fußnerven – ähnlich wie beim Barfußlaufen – stimuliert werden. Der Vorteil der Barfußschuhe ist, dass sie den Fuß etwas stabilisieren – was beim wirklichen Barfußgehen nicht der Fall ist.

Barfußschuhe vermindern Fußprobleme

Forscher kamen übrigens in einer weiteren Studie an der Universität Johannesburg aus dem Jahr 2019 zu dem Ergebnis, dass Schuhe mit Abstand die meisten Fußprobleme verursachen. Deshalb waren die Füße der Menschen noch vor der Erfindung der Schuhe viel gesünder. Europa ist beim Thema ungesunde Füße Spitzenreiter. Deshalb empfehlen die Forscher explizit das Barfußlaufen. Diese Ergebnisse stützt auch die bekannte Lieberman Studie zum Thema Evolution und Laufen aus dem Jahr 2012.

Fußfehlstellungen wie der Hallux valgus oder Hammerzehen sind zumeist eine Folge des Schuhwerks. Auch hier befürworten die Sportmediziner Barfußschuhe, da sie weitaus flexibler sind als herkömmliches Schuhwerk. Ein Höchstmaß an Flexibilität bieten unsere Skinners Sockenschuhe. Sie lassen sich tragen wie Socken, dennoch bieten die Sockenschuhe mit der wasserdichten und rutschfesten Sohle ausreichend Schutz.

Barfußschuhe stärken Muskeln, Gelenke und erhöhen die Laufeffizienz

Auch wenn Sie keine Fußprobleme haben, empfehlen Forscher das Barfußlaufen. Kerrigan und Kollegen haben in einer anderen Studie aus dem Jahr 2009 bereits festgestellt, dass das Barfußlaufen die Gelenke und Knochen entlastet – und das erheblicher als das Laufen in gedämpften Schuhen. Auch herkömmliche Laufverletzungen treten beim Barfußlaufen viel seltener auf. Zudem kräftigen Barfußschuhe die Muskulatur und steigern sogar die Laufeffizienz.

Gehen in Barfußschuhen – 5 Tipps für Anfänger

Die vorangehenden Forschungsergebnisse führen deutlich vor Augen, dass Experten Barfußschuhe für Kinder, für Damen und für Herren empfehlen. Allerdings sollten Sie nicht von heute auf morgen Ihren Kindern nur noch Barfußschuhe anziehen, Ihre Laufschuhe von jetzt auf gleich ersetzen oder Ihre nächste Pilgertour einfach ausschließlich in Sockenschuhen absolvieren. Um einen sanften Übergang zu gewährleisten, beachten Sie unsere folgenden Tipps:

1. Wählen Sie das geeignete Paar Sockenschuhe aus

Unsere Skinners Sockenschuhe gibt es in zwei verschiedenen Ausgaben. Unsere Vergleichsstudie Skinners 1.0 vs. Skinners 2.0 hilft Ihnen dabei, das richtige Paar für Ihre Füße und Ihr persönliches Trainings- oder Freizeitprogramm auszuwählen.

Skinners Sockenschuhe - Barfuss - Yoga

2. Gehen Sie achtsam

Gehen Sie mit den Barfußschuhen achtsam auf verschiedenen Untergründen wie auf Gras, Sand oder auf einem natürlichen Waldboden. Das achtsame Gehen fördert eine natürliche Gangart und ist nebenbei auch eine Meditationsübung aus dem Buddhismus.

3. Integrieren Sie Barfußschuhe langsam in den Alltag

Sie wissen selbst am besten, wann Sie kurze Sequenzen Barfußlaufen in Ihren Alltag einbauen können – vielleicht in der Mittagspause im Park, vielleicht am Abend zuhause, vielleicht beim Freizeitprogramm im hauseigenen Garten. Betrachten Sie das als Training, damit sich Ihre Füße sukzessive wieder an ihre natürliche Gangart gewöhnen.

4. Treten Sie richtig auf

Auch wenn Sie es von Ihren Schuhen gewohnt sind, auf der Ferse aufzutreten – versuchen Sie bewusst mit dem Mittel- bzw. Vorfuß auf dem Boden zu landen. Das gelingt durch eine kürzere Schrittlänge. Treten Sie dabei immer sanft auf den Untergrund auf.

5. Halten Sie Ihren Körper aufrecht und entspannt

Achten Sie darauf, dass Sie den Körper aufrecht und locker halten. Am Anfang kann es gut sein, dass Sie noch etwas verkrampfter sind, wenn Sie das Gehen in Barfußschuhen üben. Das sollte sich schnell geben, sodass sie bald locker und entspannt in Ihren Barfußschuhen herumgehen können.

Barfußschuhe sind aus wissenschaftlicher Sicht ein sinnvoller Trend. Insofern lohnt es sich für Sie, Barfußschuhe sukzessive in Ihr Freizeit- und Trainingsprogramm zu integrieren.

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