Schwere Beine im Winter – 5 Ursachen und Gegenmaßnahmen

Schwere Beine im Winter – 5 Ursachen und Gegenmaßnahmen

Schwere Beine im Winter: In der kalten Jahreszeit verändert sich bei den meisten von uns der Alltag. Viele fahren in der Dunkelheit zur Arbeit und kommen erst wieder bei Dunkelheit nachhause. Die kurzen Tage, das Wetter und die Kälte machen uns müder und träger als sonst. Einmal zuhause im wohlig warmen Wohnzimmer angekommen, fehlt uns oft die Motivation, noch einmal fürs Training oder die Verabredung rauszugehen. Die Winterzeit ist die Zeit des Rückzugs, der kulinarischen Genüsse und der Kuscheldecken. Schwere Beine sind häufige Folgen unseres etwas anderen Lebensstils bei Kälte – dennoch sind sie eine kleine Herausforderung für deinen Körper.

Was sind schwere Beine?

Schwere Beine beschreiben das unangenehme Gefühl in den Beinen, das sich vor allem in den Unterschenkeln bemerkbar macht. Die Beine schwellen an und verursachen Schmerzen. Menschen, die an schweren Beinen leiden, stellen auch Gefühlsverlust sowie ein vermehrtes Kribbeln oder Jucken in den Beinen fest. Teilweise wird von einem Gefühl der Unruhe in den Beinen berichtet.

Schlechte Durchblutung Ursachen

Eine häufige Ursache für schwere Beine ist die venöse Insuffizienz. Davon spricht man dann, wenn die Venenklappen oder das Venensystem nicht mehr in vollem Maße funktionstüchtig sind. Die Folge ist das Gefühl schwerer und müder Beine. Oft sind schwere Beine beim Treppensteigen erste Anzeichen dafür. Am deutlichsten machen sich schwere Beine abends oder in der Früh nach dem Aufstehen bemerkbar. Frauen sind aufgrund der hormonellen Komponenten häufiger betroffen als Männer.

Die Ursachen für schwere Beine sind vielfältig. Spezifische Erkrankungen, chronische Erkrankungen in der Familie oder Hormonumstellungen, beispielsweise im Zuge einer Schwangerschaft, können genauso schwere Beine verursachen wie das viele Stehen oder Gehen. Es gibt jedoch auch ganz andere Ursachen wie schwere Beine nach dem Sport sowie typische Bedingungen, die bei vielen von uns im Winter zutreffen und die schweren Beine verursachen.

Warum schwere Beine?

Störungen im Blutfluss

Das kalte Wetter fordert unseren Körper mindestens genauso sehr wie Hitze. Menschen, die unter Venenproblemen, Krampfadern oder Besenreisern leiden, sind bei Kälte besonders gefordert, sich zu bewegen, um den Blutfluss in den Beinen zu fördern. Dadurch wird die Beinmuskulatur stimuliert und es treten weniger schmerzhafte Symptome auf.

Gesunde Venen sind für unsere allgemeine Gesundheit von entscheidender Bedeutung. Denn nicht funktionstüchtige Venen können das Blut nicht effizient zurück zum Herzen pumpen. Schwere Beine beim Gehen und geschwollene Knöchel können eine Folge von Krampfadern oder Problemen mit der Blutzirkulation sein.

Enge Kleidung und einschneidender Sockenbund

Um das Blut frei und uneingeschränkt zirkulieren zu lassen, solltest du darauf achten, keine zu enge Kleidung, Socken oder Schuhe zu tragen, weil sie deinen Blutfluss stören. Die Folge: Dir wird es schneller zu kalt. Nebenbei kann das auch eine Ursache für schwere Beine sein.

Zu wenig Bewegung

Im Winter ist die Motivation, das traute Heim bei Kälte und Dunkelheit zu verlassen, oft nicht gegeben. Anstatt des sommerlichen Trainingsprogramms trifft man Familie und Freunde und sitzt beim kulinarischen Verwöhnprogramm sowie einem guten Glas Wein – und vielleicht noch ein paar Keksen –  zusammen. Da sind schwere Beine und Müdigkeit so gut wie vorprogrammiert. Hinzu kommen oft noch acht Stunden Arbeitszeit, die die meisten von uns fast nur im Bürosessel verbringen. Und schon ist es da, das Winter typische Problem geschwollene und schwere Beine.

Der Haken dabei ist, dass die Muskeln nicht aktiv sind und die Venen nicht stimulieren können. Das einladende Sofa zuhause aktiviert keine Muskelpumpen. Treibst du hingegen etwas Sport und sorgst für Bewegung, so aktivieren deine Muskeln unter anderem den Blutfluss, um müde, schwere Beine wieder in Schwung zu bringen.

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Während im Sommer gemischte Salate, mediterrane Speisen und ganz gern mal Fisch den Mittagsteller zieren, stehen im Winter nicht selten Schweinsbraten, Gulasch und süße Verlockungen auf der Speisekarte. Das geht nicht ganz spurlos an deinen Venen vorbei. Fettes und üppiges Essen verdickt das Blut. Die Beine werden schwer und sind genauso schwer zu bewegen.

Heiße Bäder und Duschen

Heiße Bäder und Duschen sind während der kalten Jahreszeit äußerst beliebt, jedoch weitet heißes Wasser die Venen. Hast du im Winter schwere Beine, so ist von heißen Bädern und Duschen eher abzuraten. Wechselduschen hingegen regen deine Durchblutung an.

Hitze und Bodenheizung

Kommst du von der klirrenden Kälte draußen – vielleicht noch mit nassen Füßen – nachhause, so veranlasst das schnell das Gefühl, die Heizung bis zum Anschlag aufdrehen zu müssen. Fakt ist jedoch: Zu viel Hitze ist nicht gut. Die trockene Luft reizt deine Atemwege, trocknet deine Haut aus und weitet noch dazu deine Venen. Besondere Vorsicht ist bei Bodenheizungen gegeben. Durch die direkte Erwärmung deiner Füße staut sich Blut in den Venen und verursacht schwere Beine.

Was tun gegen schwere Beine?

ACHTUNG: Die folgenden Maßnahmen gegen schwere Beine gelten ausschließlich, wenn keine ernsthafte chronische Erkrankung vorliegt.

Beine hochlagern

Für eine kurzfristige Entlastung sorgst du durch das Hochlagern deiner Beine. Das Blut und die Flüssigkeit fließen zurück und die Beine schwellen ab. Allerdings bekämpfst du damit nicht die Ursache für deine schweren Beine. Insofern ist das Hochlagern der Beine nur im Sinne einer kurzfristigen Entlastung hilfreich.

Bewegung

Schlappe Beine im Winter sind sehr häufig ein Warnzeichen des Körpers, dass er mehr Bewegung braucht. Sportarten, die deine Durchblutung ordentlich ankurbeln, sind beispielsweise der Wassersport, das Radfahren oder das Rudern. Im Grunde ist auch jede Form der moderaten Bewegung sinnvoll. Hast du nur wenig Zeit für Sport, so versuche, den Weg zur Arbeit zumindest teilweise zu Fuß zurückzulegen. Es heißt nicht umsonst 10.000 Schritte täglich sind gesund. Kleine Wanderungen oder Spaziergänge an der frischen Luft fördern deine Durchblutung und bringen schlappe Beine wieder in Schwung.

Wechselduschen

Heiß-Kalt Duschen regen deine Durchblutung an. Durch das heiße Wasser werden die Venen geweitet, das kalte Wasser verengt sie wieder. Mit dem Öffnen und Zusammenziehen der Venen aktivierst du deinen Kreislauf und du verbesserst deine Durchblutung. Außerdem stärkst du mit Heiß-Kalt Duschen deine Abwehrkräfte und erreichst damit, dass dir nicht so leicht zu kalt wird.

Durchblutungsfördernde Socken tragen

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Zu enge Kleidung und Sockenbünde behindern deinen Blutfluss. Das ist deshalb ein Problem, weil dein Körper gerade bei Kälte auf eine gut funktionierenden Blutkreislauf angewiesen ist, um deine Körpertemperatur regulieren zu können. Unsere Merino Socken ohne Gummi und Naht unterstützen deinen Blutkreislauf gleich in dreifacher Hinsicht:

1. Merinowolle ist durchblutungsfördernd: Merinowolle gilt als Heilwolle. Eine ihrer zahlreichen Eigenschaften, die sie dazu qualifiziert, ist ihre durchblutungsfördernde Wirkung. Deshalb ist die Merinowolle das ideale Material gegen Kälte und schwere Beine.

2. Socken ohne Gummi: Wir haben den Gummibund aus unseren Merino Socken für dich entfernt. Deshalb können unsere Socken ohne Gummi und Naht nicht in deine Waden einschneiden. So kann dein Blutkreislauf ungehindert arbeiten. Du brauchst dir auch nicht den Kopf darüber zu zerbrechen, ob die Socken von deinen Füßen rutschen könnten. Wir haben einen speziellen Materialmix entwickelt, der dafür sorgt, dass die Merino Socken wie angegossen auf deinen Füßen sitzen.

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3. Warme Socken: Die Isolationskraft unserer Merino Socken ist unschlagbar. Im Gegensatz zu herkömmlichen Baumwollsocken sind in unsere Merino Socken kleine Luftkämmerchen integriert, die deine Körperwärme speichern. Unsere Socken aus Merinowolle sind unvergleichlich warme Socken, die dem Schnee, der Kälte und Feuchtigkeit der kalten Jahreszeit auf allen Ebenen gewachsen sind. Denn warme Füße sind das A&O für einen ungestörten Blutkreislauf. Noch dazu sind unsere Merino Socken schnelltrocknend.

Ausgewogene Ernährung

Während Gemüse, Obst und Vollkorn den ungestörten Blutkreislauf begünstigen, sind tierische Fette sowie Wurst- und Fleischwaren kontraproduktiv. Auch Alkohol und Nikotin solltest du soweit als möglich einschränken. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr – idealerweise in Form von Wasser und ungesüßtem Tee – verdünnt das Blut, wodurch es auch deutlich besser fließen kann.

Ebenso gut für deinen Blutfluss sind Gewürze wie Kurkuma, Ingwer und Knoblauch. Äußerst positiven Einfluss auf deine Venen haben übrigens auch die Rote Weintraube und die Schwarze Johannisbeere.

Schwere Beine Magnesium

Schwere Beine können zudem auf einen möglichen Magnesiummangel hindeuten. Sehr gute Magnesiumlieferanten sind Vollkornprodukte, Nüsse, Hülsenfrüchte sowie grünes Gemüse.

Leichte Kompressionen

Im herkömmlichen Handel gibt es Stützstrümpfe sowie Strümpfe mit einer leichten Kompressionswirkung, die dem Problem schwere Beine aktiv und wirklich spürbar entgegenwirken. Der Blutfluss wird verbessert und das Schweregefühl, das sich vor allem im Laufe des Nachmittags einstellt, ist nicht mehr im selben Ausmaß vorhanden. Allerdings sollten Kompressionen ab der sogenannten Klasse 2 niemals ohne ärztlichen Rat getragen werden.

Du willst diese Saison dem Problem schwere Beine im Winter ganz aktiv den Kampf ansagen? Dann hol dir unsere ultrakomfortablen Wundersocks – die Merino Socken ohne Gummi für immer warme und leichte Füße.

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