Nagelpilz behandeln: 6 effektive Tipps gegen den garstigen Pilzbefall

Von Wundersocks • 17/04/2023

Nagelpilz behandeln: Ihre morgendliche Routine führt Sie wie jeden Tag zur Sockenlade Ihrer Kommode. Gut gelaunt suchen Sie sich das zu Ihrem Outfit passende Paar heraus. Um Ihr gewähltes Statement für den Tag über Ihre Füße zu streifen, setzen Sie sich nochmal gemütlich hin. Sie werfen einen Blick auf Ihre Füße und…was ist denn das?

Eigentlich sollten Ihnen an dieser Stelle Ihre Zehennägel in einem hübschen und dezenten Rosaton entgegen leuchten. Das tun Sie nicht. Sie sind zwar nicht komplett zersprungen, dennoch erinnern sie rein optisch etwas an zersprungenes Glas – umgeben von gelb-bräunlichen Verfärbungen. Der Nagel scheint auch dicker geworden zu sein. Das klare Bild durch die Zehennägel ist jedenfalls verschwunden, das schöne zarte Rosa auch. Kein schöner Anblick! Und was jetzt?

Das Frühstück ist sprichwörtlich gegessen. Stattdessen googeln Sie sich beim morgendlichen Kaffee durch zig Bilder von Fußlandschaften. Ihr Verdacht erhärtet sich: Sie haben Nagelpilz!

Nagelpilz behandeln: Was ist Nagelpilz?

Bei Nagelpilz, auch Onychomykose genannt, handelt es sich um eine Pilzinfektion der Fuß- oder Fingernägel. Der Nagelpilz an den Füßen kommt viel häufiger vor und beginnt zumeist mit einem Pilzbefall am großen Zeh. Dieser kann sich über mehrere benachbarte Zehennägel ausbreiten. Nur in schwerwiegenden Fällen sind alle Zehen befallen oder ganze Nägel von dem Pilz zerstört. Der Nagelpilz schadet übrigens nicht nur der Fußoptik, sondern kann auch beim Gehen Schmerzen verursachen.

Nagelpilz erkennen

Im Frühstadium des Nagelpilzes wirken die Nägel etwas glanzlos und stumpf. Erst im Laufe der Zeit bilden sich am Nagelrand, am Nagelbett oder auf der Oberfläche des Nagels Verfärbungen. Die Struktur und die Substanz des Nagels verändern sich, da das Keratin im Nagel sukzessive aufgelöst wird. Es bilden sich Hohlräume, die durch die weißen, gelben oder bräunlichen Verfärbungen sichtbar werden. Ihre Nägel werden brüchig, teils lösen sich vereinzelte Nagelschichten, die Nagelplatte verdickt und das Nagelbett entzündet sich. Können Sie solche Symptome an Ihren Fußnägeln feststellen, so ist es höchste Eisenbahn: Sie sollten den Nagelpilz behandeln.

Woher kommt Nagelpilz?

Sind Sie viel zu Fuß unterwegs? Gehen Sie oft längere Strecken ab? Gehen Sie regelmäßig joggen? Oder haben Sie einen Job, in dem Sie viel auf den Beinen sind? Wenn ja, dann kommen wir der Sache schon etwas näher. Sind Ihre Füße nämlich einer größeren mechanischen Beanspruchung ausgesetzt, so kann Folgendes passieren:

Durch die mechanische Belastung entstehen mikroskopisch kleine Verletzungen. Die kleinen Risse sind beliebte „Aufenthaltsorte“ von Pilzen und Krankheitserregern. Das feuchte Klima von geschlossenem und nicht atmungsaktivem Schuhwerk lieben die ungeladenen Gäste besonders. Das könnte einen längeren Aufenthalt mit sich ziehen, denn der Nagelpilz ist ein hartnäckiger Weggefährte. Je früher Sie Gegenmaßnahmen einleiten und mit Systematik den Nagelpilz behandeln, desto schneller sind Sie ihn wieder los.

Wodurch entsteht Nagelpilz?

Nagelpilz durch Schweißfüsse

Wenn Sie zu schwitzenden Füßen neigen oder atmungsinaktive Schuhe und Socken tragen, begünstigen Sie die Entstehung von Nagelpilz. Die Kombination von Wärme und Feuchtigkeit lieben Pilze und Bakterien. Nicht gut abgetrocknete Füße sowie Feuchtigkeit zwischen den Zehen begünstigt ebenfalls Nagelpilz. In einigen Fällen ist Nagelpilz auch eine Folge einer nicht behandelten Fußpilz-Infektion. Wenn Sie Ihren Nagelpilz behandeln, müssen Sie den Fußpilz folglich unbedingt mit behandeln.

Die Erreger können genauso im Schwimmbad, in Gemeinschaftsduschen oder in der Sauna die Füße befallen. Auch verletzte Nägel, Diabetes oder ein geschwächtes Immunsystem können Ursachen für den Pilzbefall der Nägel sein. Ein Mangel an Vitamin A, B1, B2, K, Folsäure und Zink begünstigt die Entstehung von Nagelpilz.

Ist Nagelpilz ansteckend?

Wenn Sie Ihren Nagelpilz behandeln, stellen Sie sich womöglich die Frage: Ist Nagelpilz eigentlich ansteckend? Ja, Nagelpilz ist in der Tat ansteckend. Sind Ihre Füße von Nagelpilz befallen, so stellen Sie sicher, dass alle Gegenstände, die in einem Haushalt gemeinsam für die Füße verwendet werden, sorgfältig gereinigt sind. Dazu zählen Handtücher, Badematten, Bettwäsche oder Teppiche. Vergessen Sie keinesfalls auf die Reinigung und Desinfektion von Nagelscheren, Nagelknipsern und Feilen. Generell verzichten Sie aus Rücksicht gegenüber anderer in der Zeit des Pilzbefalls besser auf das Barfußlaufen an öffentlichen Orten und zuhause.

Nagelpilz behandeln: Was hilft wirklich?

Ohne Gegenmaßnahmen wird der Pilz leider keine Anstalten machen, das eroberte Nagelgebiet wieder zu verlassen. Daher ist abwarten und Tee trinken bei Pilzbefall keine Lösung. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Sie Nagelpilz behandeln können:

Nagelpilz behandeln mit Hausmitteln

Omas Hausmittel liegen noch immer groß im Rennen. Warum Chemie, wenn es auch ganz natürlich geht. Es gibt tatsächlich natürliche und sanfte Mittel gegen Pilze. Diese finden sich beispielsweise in Essig, Essigsäure, Zitrone, Teebaumöl oder Aloe Vera. Die Wirkkraft der äußeren Anwendung dieser Mittel ist allerdings begrenzt. Teilweise raten Ärzte sogar davon ab.

Nagelpilz behandeln mit Antipilz Nagellacken, Cremes oder Stiften

Antipilz Nagellack, Cremes, Stifte

Die in Antipilz Nagellacken, Cremes und Stiften enthaltenen Wirkstoffe hemmen Pilze gezielt in ihrem Wachstum und töten sie ab. Solche Mittel eignen sich allerdings nur für den oberflächlichen Befall von Nagelschichten. Ist der Nagel tiefer vom Pilz befallen, so wird die behandelte Nageloberfläche immer wieder von diesem Pilz durchdrungen und infiziert. Haben Sie also nicht sofort gegen den Nagelpilz interveniert, so ist es notwendig, den Pilz über die Blutbahn zu bekämpfen. Möchten Sie einen tieferen Nagelpilz behandeln, so gibt es dagegen Kapseln und Tabletten zum Einnehmen.

Nagelpilz behandeln mit Tabletten

Je nach Arzt des Pilzes trifft der Arzt die Entscheidung, welches Präparat geeignet ist, um dem Nagelpilz den Garaus zu machen. Häufig werden dafür Antimykotika eingesetzt, die sich gegen ein relativ weites Spektrum von Pilzen bewähren. Wie die Mittel zur rein äußerlichen Behandlung muss die medikamentöse Behandlung regelmäßig und über einen ausreichenden Zeitraum hinweg stattfinden. Weitere Wirkstoffe gegen Nagelpilz sind Terbinafin, Itraconazol, Clotrimazol oder Miconazol und Fluconazol. Auch diese benötigen eine ärztliche Verschreibung, weil beispielsweise schwangere Frauen kein Terbinafin einnehmen sollten.

Nagelpilz behandeln: Wie lange dauert Nagelpilz Behandlung?

Die Behandlung eines Nagelpilzes dauert mindestens drei Monate. In vielen Fällen müssen Sie mit einer Behandlungszeit von sechs bis neun Monaten oder länger rechnen. Wichtig ist, dass Sie die Behandlung wirklich täglich durchführen.

Nagelpilz vorbeugen

Haben Sie bereits Nagelpilz, so bleibt Ihnen nicht anderes über. Sie müssen den Nagelpilz behandeln. Nagelpilz lässt sich allerdings auch durch die folgenden Maßnahmen relativ einfach vorbeugen.

Atmungsaktives Schuhwerk

Geschlossene Schuhe lassen sich im Winter kaum vermeiden. Wasserdichte und Atmungsaktivität sind bei gutem Schuhwerk wie auch bei Winterschuhen keine Widersprüche mehr. Leder oder moderne Mikrofasern sind atmungsaktive Materialien, die die Feuchtigkeit im Schuh vermindern. Wichtig ist zudem, dass Sie Ihre Schuhe öfters wechseln und gut durchlüften lassen. Darüber hinaus hilft die regelmäßige Verwendung eines Desinfektionssprays die Bakterien von Ihren Schuhen fernzuhalten. An Orten, wo keine Schuhe erlaubt und viele Menschen barfuß unterwegs sind, tragen Sie am besten Badeschlappen oder Skinners Barfußschuhe.

Antibakterielle und feuchtigkeitsableitende Socken

Merinosocken

Verzichten Sie auf Socken aus Baumwolle und synthetischen Materialien. Unsere funktionellen Socken aus Merinowolle sind super saugfähig und leiten Feuchtigkeit vom Fuß weg. Sie sind die perfekten Begleiter für Sport und Freizeit. Die von Natur aus antibakterielle Merinowolle verhindert das Wachstum von Bakterien und Pilzen. Die feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften des Materials sorgen auch bei langen Spaziergängen für gesunde und trockene Füße. Die perfekte Passform in Kombination mit dem Material bietet absoluten Schutz vor Nagelpilz, Feuchtigkeit im Schuh und Fußgeruch.

Merinosocken

Auch Diabetiker können die Merino Socken bedenkenlos tragen. Unsere eigens entwickelten Diabetiker Socken ohne Gummi und ohne Naht verhindern Druckstellen im Bereich des Sockenbunds. Zudem gewährleisten die Merino Socken eine optimale Blutzirkulation. Es besteht keine Gefahr, dass die Merino Socken ohne Gummi und Naht einschneiden. Darüber hinaus enthält die Merinowolle die entzündungshemmenden Stoffe Lanolin, Kalium und Fettsäuren. Insofern bilden unsere Socken aus Merinowolle eine wirksame Barriere gegen bakterielle Infektionen sowie gegen Pilze wie Nagelpilz.

Sorgfältige Fußpflege

Die Kombination aus den richtigen Socken und einer sorgfältigen Fußpflege vermindert die Wahrscheinlichkeit eines Pilzbefalls ganz beträchtlich. Zu einer guten Fußpflege zählt auch eine sorgsame Nagelpflege. Trocknen Sie die Füße nach dem Duschen oder Baden immer gründlich auch zwischen den Zehen ab. Hin und da eine medizinische Fußpflege in Anspruch zu nehmen, lohnt sich ebenfalls.

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